1./2. September 2007 - Clubweekend im Bündnerland
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Erst wenige Tage sind vergangen (?!), als sich 14 „Bädmingtler“ auf den Weg nach „Weiss-ned-wo“ machten.
Ein gemütlicher Einstieg in den Tag bot uns das käfele im Schäfli. Ganz im Sinne vom diesjährigen OK, Hück und Urbi, ging es friedlich weiter zu einem 2. Kaffeestopp ins Heidiland. Dort bekamen wir einen ersten wichtigen Hinweis fürs weitere Programm: Man solle nichts essen, es gäbe nachher etwas...?! Das tönte für unsere z.T. schon recht knurrenden Mägen verlockend und man gab sich bei solchen Aussichten mit einem Fruchtsaft oder Ähnlichem zufrieden.

Das Heidiland wäre seinem Namen nicht treu, wenn da nicht jede Stunde das Heidi, der Peter und die Geissen zur Musik erscheinen würden... Für ungeduldige Besucher gibt es die Möglichkeit, das Heidi mit einem Fünfliber herauszulocken. Obwohl Luki dieses Schauspiel bereits x-fach gesehen hat, kramte er und Lea 5 Franken zusammen und man wartete... vergebens. Naja, glücklicherweise schlug es bald wieder eine volle Stunde und die Alpenshow konnte auch ohne Geld genossen werden =)

Unser nächstes Ziel war Malans. Nach einer kurzen Dorfbesichtigung (beruhte eher auf unfreiwilliger Basis, da wir herausfanden, dass wir noch 2km von unserem nächsten Halt entfernt waren), kamen wir auf einem Weingut an.
Eine Weindegustation erfreute unsere Gemüter und auch unsere inzwischen beinahe nüchternen Mägen... Umso grösser war dann die Freude an den drei mittelgrossen Plättchen, die uns zu den Weinen serviert wurden. Ein friedlicher (das OK blieb seinem Motto treu) und lustiger Nachmittag mit viel Wein und interessanten Infos dazu neigte sich dem Abend zu. Liebe Daheimgebliebene, für den folgenden Abschnitt muss ich 3 Varianten deklarieren, damit Ihr die Wahl habt, welche Aussage wohl am ehesten der Wahrheit entspricht.
Beim Verlassen des Weingutes tönte es z.B. so aus Thomi’s Munde:

1) „Nach einem magenkitzelnden, appetitanregenden Häppchen verliessen wir mit knurrendem Magen das Weingut.“ Zu seiner Rettung (oder derer der Mitreisenden, die das Klöhnen anhören mussten) leistete Irene’s Kuchen erste Hilfe gegen den fortwährenden Bärenhunger! Auch das Navigationsgerät erlitt bei der Weiterfahrt eine unerklärliche Störung, so dass es sie direkt zum nächsten MC Donald’s führte!
2) Wäre Urbi der Schreiber dieses Textes (ist er nicht, da er beim Bewerbungsgespräch beim Objektivitätstest durchgefallen ist), würde der Bericht so weitergehen: „Wohlgenährt verliessen wir das herrliche Weingut!“
3) Nun noch mein objektives Voting dazu: „Die drei mittelgrossen Plättchen reichten für einen Boden aus, damit die edlen Tropfen nicht auf direktem Weg in die Blutbahnen gelangten.“

Auf dem Boden blieben zum Glück unsere Fahrer und brachten uns (mit oder ohne MC-Donalds-Umweg) nach Savognin. Das Hotel wurde bezogen, die Betten angezogen und dann sind wir schon wieder ausgeflogen =) Das edle Restaurant „Bella luna“ war unser Abenddomizil. Ein Geheimtipp, dieses Anwesen: Ein antiker Essraum für uns alleine, feines Essen und Dani staunte nicht schlecht, dort sein Spiegelbild in Gips zu entdecken (s. Foto). Ausklingen liessen wir den Abend im Dachstock. Rockige Musik und eine Bar sorgten für gute Stimmung und wir sorgten dafür, dass der Altersdurchschnitt um die Hälfte stieg während unserer Anwesenheit.

Am nächsten Tag genossen alle ein reichhaltiges Zmorge (man weiss ja nie, wann man wieder etwas zwischen die Zähne bekommt). Dann waren Wanderschuhe angebracht – fertig mit dem friedlichen OK, könnte man denken. Doch Hück und Urbi blieben ihrem Motto treu...

Die Wanderschuhe wurden nicht für eine 4stündige (oder 3stündige, Heidi?!) Bergtour gebraucht, sondern dienten lediglich für einen guten Halt auf den Trottinets...
Ausgerüstet mit Velohelm und einem zweirädrigem Gefährt ohne Sattel gings von Savognin aus mit der Sesselbahn in die Höhe.
Getestet wurde dieses ungewohnte Fahren zuerst von allen auf der roten oder blauen Bahn, sprich, man konnte diese 2 Bahnen ohne grosse Hindernisse bewältigen und kam relativ sauber wieder unten an. Anders war die schwarze Bahn, die für etwas risikoreichere Fahrer angeboten wird... Welche 4 diese Bahn austesteten, könnt Ihr dem Titelfoto entnehmen, das ist nämlich kaum zu verbergen. So bot der Platzweiser vom Restaurant, wo wir Zmittag assen, den Vieren nur ungern einen seiner sauberen Plätze an!

Nach dem feinen Zmittag und dem noch fast ein bisschen feineren blauen Gratisdrink stiegen wir ein letztes Mal auf unsere Trottinets und brachten sie nur sehr ungern zurück zu Sarah. Sarah arbeitet in der Trottivermietung und hatte am Schluss die Ehre, von uns ein Foto zu knipsen. Danach forderte Hück uns auf, mit einem Händedruck Sarah für den tollen Service zu danken.
Was das zu bedeuten hatte, merkten die einen früher, die anderen etwas später... Dani und Irene werden es aber bestimmt ein Jahr lang nicht vergessen. Sie waren Nummer 4 und 7, die Sarah die Hand schüttelten und somit können wir uns auf das nächste Badmintonweekend freuen, das sie organisieren werden.

Für dieses Jahr aber kann ich glaub für alle Teilnehmer schreiben: Vielen Dank dem OK für das super Weekend mit vielen kleinen und grossen Leckerbissen =)

Zug, -. September 2007
Petra Weibel